Schulprogramm 2016 am Friedrich-Ebert-Gymnasium

A. Ausgangssituation zum August 2016

Das Friedrich-Ebert-Gymnasium ist eine auf eine lange Geschichte zurückblickende Schule – Gründung 1628 - mit derzeit ca. 750 Schülerinnen und Schülern und ca. 60 Lehrkräften in Harburg-Heimfeld.

Wir bieten drei Zweige an, die für die Sekundarstufe I gelten und eine entsprechende Profilbildung in der Oberstufe begünstigen: Der Musikzweig basiert auf der Einrichtung von klassischen Klassenorchestern, der MINT-Zweig ermöglicht ein ganzheitliches und projektorientiertes Arbeiten in größeren Zeitblöcken und der auf dem Prüfstand stehende und zurzeit ausgesetzte Humanistische Zweig fasst in der Humanistischen Werkstatt die Fächer Geschichte, Philosophie, Religion, Bildende Kunst, Theater neben dem Latein-Sprachfundament zusammen.

In der Fortentwicklung des MINT- und der Aktualisierung des Humanistischen Zweiges sind weitere Schulentwicklungsmaßnahmen notwendig.

Wir legen großen Wert auf die Entwicklung interkultureller Kompetenzen und pflegen intensive Beziehungen zu unseren Austauschschulen (USA, GB, Frankreich, Polen, Spanien, Mexiko).

Ein weiteres wichtiges Merkmal ist für uns die Förderung der Sozialkompetenz: Wir veranstalten dazu in den Klassen 5 und 7 Projektwochen mit den Titeln „Gemeinsam Klasse sein“ und „Gemeinsam stark sein“, um den Zusammenhalt in den Klassen zu stärken. Erlebnispädagogische Klassenfahrten, z.B. mit der Röver-Stiftung, erlauben wichtige Gemeinschaftserfahrungen. In den Jahrgängen 8 und 9 werden Mediatoren qualifiziert und kommen in Teams zum Einsatz, es gibt Schülerpaten für die neuen 5. Klassen und Arbeitsgemeinschaften wie die Indien-AG.

Im Bereich der Musik stellt die Konzertkultur in unserer Ebert-Halle ein zentrales Element dar - so wie für MINT der Schüler-MINT-Kongress und die Teilnahme an Wettbewerben wie dem Daniel-Düsentrieb-Wettbewerb der TU Hamburg-Harburg.

Für Musik und MINT gibt es zahlreiche AG-Angebote und Kooperationen mit außerschulischen Partnern.

Ab dem Schuljahr 2016/17 wird unser denkmalgeschütztes Gebäude weitgehend instandgesetzt sein und über Fachräume auf dem neuesten technischen Stand verfügen. In den Klassenräumen werden Ausstattung und Gestaltung den Anforderungen aktueller Methodik und Didaktik angepasst. Digitale Medien sind direkt verfügbar, individualisierte und Gruppenarbeit werden unterstützt.

Daneben verfügt unsere Schule über ein eigenes Schullandheim, welches für Unterrichtsprojekte genutzt wird und mit öffentlichem Nahverkehr erreichbar ist, und ein eigenes Ruderbootshaus auf der Pionierinsel an der Süderelbe.

Wir arbeiten in Fachjahrgangsteams und stehen in einem fortwährenden Entwicklungsprozess, um die Lernbedingungen für die Schülerinnen und Schüler und die Arbeitsbedingungen für das Kollegium zu verbessern. Dazu gehört auch ein schon weitentwickeltes Förder- und Forderkonzept, bei dem die Begabungsförderung an Bedeutung gewinnt.

Ein umfangreicher Medienentwicklungsplan ist bereits weitgehend umgesetzt und ist in das veröffentlichte schulinterne Curriculum integriert.

In den letzten zehn Jahren kamen viele neue Lehrkräfte an die Schule. In den nächsten Jahren werden voraussichtlich nur in einigen Bereichen neue Stellenausschreibungen möglich sein.

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